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Samstag, 6. April 2019

Schüttelbrot


Schüttelbrot kommt eigentlich aus Südtirol, wo es noch mit anderen Gewürzen, wie z.B. Brotklee verfeinert wird. Das ist aber nicht unser Geschmack, darum habe ich nur Kümmel verwendet. Das Brot kann, ähnlich wie Knäckebrot, auch getrocknet gegessen werden. Da es aber so gut schmeckt, bleibt bei uns kaum etwas dafür übrig.

 

Schüttelbrot                  


250 g reifer Sauerteig 
400 g Roggenmehl 1150 oder Vollkornroggenmehl
350 g warmes Wasser 
12 g Salz
1 bis 2 g Kümmel

feinen Roggenschrot zum Bearbeiten 

Alle Zutaten vermischen und dann eine Stunde abgedeckt reifen lassen. Der Teig ist sehr weich. Anschließend mit viel Roggenschrot zwei Teiglinge formen und noch mal eine Stunde reifen lassen.

Auf einem Brett mit viel Schrot flach schütteln und in den heißen Steinofen geben. Das Flachschütteln kann man sich hier ansehen: 



Oberhitze 270 °C
Unterhitze 270 °C

15 Minuten backen

Samstag, 13. August 2016

Kräuterstangen


Zum Grillen brauche ich eigentlich nicht viel. Beilagen sind da eigentlich eher Nebensache, darum heißen sie ja auch Beilagen. Sie liegen eben mit dabei.
Nun hat mich aber meine Tochter daran erinnert, dass ich mal so leckere Kräuterstangen gebacken habe und hat sie sich heute zum Grillen gewünscht. Da habe ich mir gleich mal das Rezept aufgeschrieben um es zu bloggen. Diese Brote machen wirklich nicht viel Arbeit und sind richtig lecker. Lange haltbar sind sie dafür aber leider nicht. Bei der Füllung kann man kreativ sein und sich nach seinem eigenen Geschmack richten.

Kräuterstangen


Der Teig (etwa 3 Stunden vor dem Backen ansetzen)

400 g Weizenmehl 550
30 g reifer Sauerteig
250 g Wasser
5 g frische Hefe
20 g Olivenöl
20 g Honig
8 g Salz

Alle Zutaten gut verkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Dann 30 Minuten stehen lassen und nun noch mal kurz durchkneten.
Den Teig dann für 2 Stunden abgedeckt ruhen lassen, dabei jede halbe Stunde einmal dehnen und falten.
Der Teig wird dann in 3 Stücke zerteilt und zu Kugeln geformt. Diese müssen nochmal etwa 30 Minuten abgedeckt ruhen. Dann werden die Teiglinge langgezogen und flachgedrückt.

Zum Bestreichen mischt man Olivenöl mit gehackten Gartenkräutern, Salz und Pfeffer. Damit werden die Teigstücke bestrichen. Ich habe drei Varianten gemacht. Eins habe ich nur mit Kräuteröl gemacht, eins zusätzlich mit Chili und eins mit kleingeschnittenen getrockneten Tomaten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Ganze wird dann zusammengerollt und nochmal mit Olivenöl bestrichen.


Backen:

Der Ofen kann dann auf 240° C vorgeheizt werden. Die Brote brauchen ungefähr 20 Minuten im Backofen, bis sie goldbraun sind.


Samstag, 25. Juni 2016

Langos



Langos (ausgesprochen wird es Langosch) kennen wir als Fastfood aus Ungarn. Dort werden sie oft mit Käse oder saurer Sahne angeboten. Die Langos werden direkt nach dem Frittieren belegt und verkauft. Eigentlich ein sehr einfaches Gericht, aus dem sich aber viel machen lässt.
Wenn das Wetter es zulässt und man draußen kochen kann, wird bei uns alles, was das Haus für längere Zeit geruchstechnisch in eine Frittenbude verwandelt, im Freien zubereitet. 

Rezept für Langos



Vorteig (etwa 4 Stunden vor dem Backen ansetzen):

300 g Weizenmehl
300 g Wasser
10 g frische Hefe
20 g Honig

Die Zutaten für den Vorteig gut verrühren und abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.


Teig (etwa 2 Stunden vor dem Backen ansetzen):

630 g Vorteig
700 g Weizenmehl
300 g Wasser
10 g frische Hefe
18 g Salz
20 g Olivenöl

Die Zutaten mit der Maschine gut verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Dann abgedeckt noch einmal 1 Stunde ruhen lassen.

Den Teig in 18 Stücke teilen, zu Kugeln formen und wieder 30 Minuten gehen lassen. Dann zu Fladen auseinander ziehen, der Rand soll etwas dicker sein.


Backen:

In heißem Öl etwa 2 Minuten pro Seite hellbraun ausbacken.


Belag:

Die heißen Langos kann man nach Belieben mit Käse, saurer Sahne, Knoblauchöl, Marmelade usw. belegen und essen.

 

Sonntag, 15. Mai 2016

Stockbrot

15.05.2016

Stockbrot ist bei uns immer sehr beliebt. Es ist einfach toll am Lagerfeuer zu sitzen und sein eigenes Brot zu rösten. Die Kinder überlassen den Teig zwar ab und zu den Flammen, aber ein bisschen Schwund ist ja immer. Die Stockbrote, die etwas geworden sind, schmecken aber einfach unwiderstehlich. Und jetzt am Pfingstsonntag ist es wieder soweit. Der Grill wird angeschmissen und die Feuerschale wird befüllt, denn Freunde haben sich angekündigt und es sind schon wieder mehrere Kinder mit dabei. Der zweite Tag bei uns zu Hause, an dem es wieder Jubel und Trubel gibt. Ich hoffe nur, das Wetter spielt mit.



Stockbrotrezept


Der Vorteig (ca. 4,5 Stunden vor Gebrauch ansetzen):

300 g Weizenmehl
400 g Wasser
5 g Zucker
5 g frische Hefe

Alle Zutaten gut verrühren und dann 2 Stunden bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen lassen.


Der Teig (ca. 2,5 Stunden vor Gebrauch zubereiten):

710 g Vorteig
700 g Mehl
10 g Salz
10 g frische Hefe
200 g Milch
60 g Zucker
50 g Butter

Alle Zutaten sehr gut mit der Maschine verkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Anschließend 1,5 Stunden zugedeckt stehen lassen, dabei hin und wieder dehnen und falten.

Danach den Teig vorsichtig in Stücke teilen, Kugeln formen wieder 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.

Lange Holzstäbe an einem Ende mit Alufolie umwickeln und dann mit den langgezogenen Teigstücken (je 1 pro Stock) umwickeln.

Backen:

Am Lagerfeuer mit genügend Abstand von den Flammen goldgelb rösten.

Samstag, 14. Mai 2016

Hotdog Brötchen


14.05.2016

Das hier ist der erste Versuch Hotdog Brötchen zu backen.

Bei uns gibt es im Frühling immer eine Kinderparty, da unsere Tochter nun mal im Januar Geburtstag hat. Da ist es für eine Gartenparty oft zu kalt. 
Irgendwie hat es sich so entwickelt, dass es bei diesen Partys immer Hotdogs geben muss. Ich habe sonst hierfür Aufbackbrötchen gekauft. Die habe ich vorsichtshalber trotzdem besorgt. Aber in diesem Jahr starte meinen ersten eigenen Versuch.

Sie sind etwas aufgerissen, sehen sonst aber gut aus. Die Kinder und wir fanden die Brötchen sehr lecker. Da kommen die Aufbackbrötchen nicht mit. Ich muss noch rausfinden wie sie nicht aufreißen. Das nächste Mal würde ich sie daher länger gehen lassen und mit Milch bestreichen. 



Hotdog Brötchen

(16 Stück - auf 2 Blechen je 8 Stück gebacken)

Der Vorteig (15 Stunden vor dem Backen ansetzen):

250 g Weizenmehl
300 g Wasser
5 g Zucker
3 g frische Hefe

Alle Zutaten gut verrühren und dann 12 Stunden im Kühlschrank  zugedeckt stehen lassen.


Der Teig (2,5 Stunden vor dem Backen zubereiten):

560 g Vorteig
450 g Mehl
12 g Salz
5 g frische Hefe
140 g Milch
20 g Zucker
30 g Butter

Alle Zutaten sehr gut mit der Maschine verkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Anschließend 1,5 Stunden zugedeckt stehen lassen, dabei hin und wieder dehnen und falten.

Danach den Teig vorsichtig in 16 Stücke teilen, Brötchen formen und wieder 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 220° vorheizen lassen.

Die Brötchen mit Wasser einpinseln, mit Sesam bestreuen, je 8 Stück auf ein Backblech legen aber nicht einschneiden.


Backen (ca. 20 Minuten):

Bei 220°C  ungefähr 20 Minuten backen.