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Samstag, 5. August 2017

Weizenbrötchen mit Milch und Honig


 
Wir haben am Wochenende gerne frische Brötchen auf dem Frühstückstisch. Der Teig macht dank dem Plötz Verfahren kaum Arbeit, einer muss nur morgens die Brötchen formen und backen. Das lässt sich aber irgendwo zwischen Zähneputzen und Duschen mit einbauen. Mittlerweile ist das zur Routine geworden, so dass wir sogar manchmal auch in der Woche morgens schon backen. Der Duft, der dann durch unser Haus zieht, weckt den Rest der Familie auf.
Mit den Zutaten kann man sehr viel variieren. Das Verhältnis Mehl / Flüssigkeit und Mehl / Salz muss natürlich immer passen. Bei diesem Rezept, das nun schon mehrfach zum Einsatz gekommen ist, habe ich nur Weizenmehl verwendet. Hier sorgen Milch und Honig für den Geschmack.

Weizenbrötchen mit Milch und Honig


Zutaten:

500 g Weizenmehl 550
210 g Wasser
100 g Milch
9 g Salz
0,5 g frische Hefe
15 g Honig
20 g Butter

etwas Mehl zum Bearbeiten


Teig (etwa 25 Stunden vor dem Backen ansetzen):

Das Mehl mit dem Salz gut vermischen, Wasser und Milch zugeben und die Hefe darin auflösen. Zusammen mit den restlichen Zutaten, mit der Hand oder einem Löffel, gut verrühren. Der Teig braucht nicht geknetet werden!
Die Schüssel abdecken und eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen. Den Teig danach von allen Seiten in der Schüssel hochziehen und dann falten. Den Teig gut abgedeckt für etwa weitere 23 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Etwa alle 8 Stunden dehnen und falten. Man ist da recht flexibel nur das letzte Dehnen und Falten sollte etwa 8 Stunden vor dem Backen erfolgen. Am Anfang dehne und falte ich etwas öfter.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, den Teig auf die Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel falten. Dabei nicht mehr kneten und die Luft möglichst nicht aus dem Teig drücken!

Den Teig vorsichtig in 8 Stücke teilen und flach drücken. Dabei nicht mehr kneten! Nun die Teigstücke zu Brötchen formen. Noch mal 30 bis 60 Minuten gehen lassen und in der Zeit den Backofen, mit dem Backblech, auf 240° C aufheizen.


Backen (etwa 18 Minuten):

Die Brötchen auf das heiße Blech legen und etwa 18 Minuten bei 240°C mit Dampf backen. Den Dampf erst erzeugen, wenn die Brötchen etwa 1 Minute im Backofen waren. Nach 8 Minuten den Dampf wieder rauslassen. Solange weiter backen, bis die Brötchen goldbraun sind. In den letzten zwei Minuten die Backofentür einen Spalt weit öffnen.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und möglichst frisch genießen.

Kommentare:

  1. Hallo Jens,
    Du bäckst ja auch viel nach Lutz' neuem Buch, hast Du zufällig auch schon eins der süßen Rezepte(z.B, für die Zimtschnecken) probiert? Ich finde es wirklich praktisch, den teig so viel früher vorzubereiten(und dann nicht im Kühlschrank aufbewahren zu müssen), allerdings hätte ich die Zimtschnecken gerne nachmittags lauwarm, und das passt mit den 24 Stunden irgendwie nicht so, da man sie nach 12 Stunden formen muss, und das wäre ja dann mitten in der Nacht...

    LG
    Nina

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    1. Hallo Nina,

      meine Frau hat letzte Woche genau diese Zimtschnecken aus dem Buch von Lutz gemacht. Sie waren einfach lecker und das war sicher nicht das letzte Mal. Sie hat die Zeiten so variiert, dass es in den Tagesablauf passte. Wir haben sie auch Nachmittags warm gegessen.
      Bei den anderen Rezepten halte ich mich auch nicht so genau an die Zeitangaben. Der Teig kann da auch mal 36 Stunden ruhen, das Ergebnis wird manchmal sogar noch besser.

      Liebe Grüße

      Jens

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  2. Hallo Jens,
    danke für die Antwort! Darf ich fragen, wie Ihr das dann mit den Zimtschnecken gemacht habt? Habt Ihr die Stockgare länger als 12 Stunden gemacht, damit Ihr nicht in der Nacht aufstehen musstet? Oder die Stückgare?

    VG
    Nina

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    1. Hallo Nina,

      In dem Fall hat meine Frau die Stockgare verlängert.

      Liebe Grüße

      Jens

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